Wie reinigt man Aluminium am besten?

Aufgrund der größeren Menge zu reinigender Werkstücke, z. B. Aluprofile, Stangen & Co, finden Hausmittel wie Essigessenz, Zitronensäure oder auch Hilfsmittel wie Stahlwolle in der Industrie üblicherweise keine Anwendung. Hier sind eher Reiniger zu empfehlen, die einen höheren pH-Wert besitzen. Im Gegensatz zu säurehaltigen Substanzen greifen diese alkalischen Reiniger die Oberfläche des Aluminiums nicht an.

Einige Alu-Legierungen reagieren auf säurehaltige Reinigungsmittel nämlich mit unschönen Verfärbungen. Wenn es sich um kleinere Teile aus Aluminium handelt oder diese viele schwer zugängliche Vertiefungen oder Spalte aufweisen, müssen hingegen nicht unbedingt spezielle Reiniger zum Einsatz kommen. Hier hat sich die Reinigung im Ultraschallbad als effektive und zugleich schonende Variante erwiesen.

Bei der Reinigung die Oberfläche schonen

Achten Sie unbedingt darauf, dass die verwendeten Industriereiniger speziell auf das Leichtmetall abgestimmt und zugleich umweltverträglich sind. Vorsicht ist bei eloxiertem Aluminium geboten: Hier sollten Sie weder Reiniger mit extremen ph-Werten, noch scheuernde oder kratzende Hilfsmittel. Falls Sie jedoch einmal Gegenstände aus Aluminium abseits des industriellen Bereiches reinigen müssen, gibt es Alternativen zu Spezialreinigern. Neben Backofenreinigern, zum Beispiel für stark verschmutze Aluminiumfelgen oder Kalkreiniger für leichteren Schmutz. Bei Essigessenz oder Zitronensäure sollten Sie das Risiko der Verfärbung im Hinterkopf behalten. Zum Polieren von Aluminiumteilen eignet sich hingegen Stahlwolle und Chrompolitur. Für angelaufene Aluminiumoberflächen, wie etwa bei Kochtöpfen, wird zum Einsatz von Apfelschalen oder Rhabarberblättern geraten. Dabei wird der zu reinigende Gegenstand zusammen mit den Schalen oder den Blättern gekocht.

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