Wie viel kostet es Aluminium zu fräsen?

Das Fräsen von Aluminium, speziell auf CNC-Maschinen, bietet ein hohes Zeitsparpotenzial, eine bemerkenswerte Maßgenauigkeit und erlaubt eine sichere Fertigung von Werkstücken, die vergleichsweise komplex sind. Kurzgesagt: Werden hohe Anforderungen an die Präzision und Qualität Ihrer Aluprofile gestellt, ist dieses Zerspanungsverfahren eine hervorragende Wahl. Mit den vielen Vorteilen sind allerdings auch Kosten verbunden. Wie hoch diese sind, lässt sich pauschal nur schwer oder nahezu überhaupt nicht genau sagen, doch die einige der wichtigsten Faktoren, die in die Kosten beim Aluminium fräsen einfließen sind unter anderem
 

  • Komplexität des Werkstücks
  • Anzahl der zu fertigenden Frästeile
  • Maschinenstundensatz
  • Materialkosten.

Je aufwändiger, desto kostenintensiver

Selbstverständlich sind komplexe Werkstücke, zum Beispiel mit Freiformflächen oder ähnlichen Details, in der Fertigung teurer als vergleichsweise einfach gestaltete. Nicht zu vergessen ist außerdem die Umwandlung der Pläne des Werkstücks in maschinenlesbare, digitale Daten, die in die Kosten mit einfließt, wenn das Frästeil auf einer CNC-Maschine hergestellt werden soll.

Stellt der Kunde jedoch die Daten – zum Beispiel im DXF-Format – bei der Auftragsvergabe bereit, kann der Preis weiter gesenkt und zusätzliche Zeit eingespart werden, da Rüst- und Programmierkosten reduziert beziehungsweise vermieden werden. Der Maschinenstundensatz variiert hingegen von Unternehmen zu Unternehmen und kann sich im Rahmen zwischen 90 und über 200 Euro pro Stunde bewegen. Es liegt also auf der Hand, dass sich das Fräsen vor allem bei längeren Laufzeiten und größeren Serien eher lohnt und Einzelaufträge für Frästeile aus Aluminium wesentlich teurer sind.

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